Wertvolle Knolle - Niedersachsen im Anbau von Kartoffeln Nr. 1

Niedersachsen ist Deutschlands größtes Kartoffelanbauland, gefolgt von Bayern und Nordrhein-Westfalen. Dreiviertel der deutschen Kartoffeläcker liegen in diesen drei Bundesländern. Trotz der Dürre 2018 konnten deutschlandweit rund 5,9 Mill. Tonnen Kartoffeln geerntet werden. Der durchschnittliche Verbrauch jedes Bundesbürgers betrug 60,4 kg Kartoffeln.

In den braunen Erdknollen steckt viel Wertvolles. Sie sind reich an wertvollen Inhaltstoffen und machen gut satt.

 

Gute Sattmacher

Der Grund dafür ist ihr hoher Stärkeanteil, der je nach Sorte 8 bis 25 Prozent beträgt. Stärke, ein langkettiges Kohlenhydrat, wird im Körper nach und nach zu Zucker (Glucose) umgebaut. Dieser langsame Abbau sorgt für die langanhaltende Sättigung.

 

Schon lange überholt: Kartoffeln machen dick

Das Fett muss man in der Kartoffel mit der Lupe suchen, denn es ist nur in Spuren vorhanden. Eine Portion Pell-, Folien- oder Salzkartoffeln von 200 g liefert 140 Kilokalorien. In Kartoffelprodukten wie Röstis, Pommes frites oder Kartoffelpuffern ist oftmals einiges an Fett mit im Spiel, was den Energiegehalt erhöht.

 

Zitrone des Nordens"

Der hohe Vitamin-C-Gehalt der frischen Knolle hat zur Bezeichnung „Zitrone des Nordens" geführt. Tatsächlich sind in 1 Portion schonend zubereiteter - gedämpfter - frischer Pellkartoffeln fast so viel Vitamin C wie in einer halben Zitrone.

 

Grüne Kartoffeln nicht verwenden

In den Keimen und grünen Stellen der Kartoffel befindet sich Solanin, ein natürliches Nervengift. Der Gehalt an Solanin steigt bei heller Lagerung schnell an. Deshalb: Kartoffeln immer im Dunklen lagern. Da Solanin durch das Kochen nicht zerstört wird, sollten kleine grüne Stellen großzügig entfernt und stark grün gefärbte Knollen weggeworfen werden.
 

Versteckte Fette in Kartoffelprodukten

Kartoffelpuffer, Pommes frites, fix und fertige Kartoffelpfannen, Gratins aus dem Kühlregal oder der Tiefkühltruhe sparen zwar Arbeit können jedoch ganz schön fettreich sein.

Insbesondere vorfrittierte Produkte wie Pommes, Röstis oder Kroketten kommen nach nochmaligem Frittieren auf hohe Fettgehalte. So bringen es Pommes frites auf einen Fettanteil von knapp 15 Prozent und sind damit wahre Energiebömbchen. Kommt dann noch rot-weiß hinzu - Ketchup und Mayonnaise - steigt der Fettgehalt nochmals an. Etwas besser schneiden Pommes aus dem Backofen ab (ca. 255 kcal pro 100 Gramm), denn sie nehmen beim Garen im Backofen kein weiteres Fett auf. Kartoffelviertel, sogenannte „Country Potatoes" sind aufgrund ihrer Größe noch fettärmer.

Sehr hoch im Fettgehalt sind auch Kartoffelchips. Sie bestehen zu gut einem Drittel aus Fett. Und mit etwa 540 kcal liefern 100 Gramm Chips etwa so viel Energie, wie für ein leichtes Mittagessen eingeplant wird.


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