Eintopf - bodenständiger Genuss, der von innen wärmt

In der kalten Jahreszeit ist ein wohlschmeckender, wärmender Eintopf genau die richtige Mahlzeit. Ein altes Sprichwort sagt: Eintöpfe wärmen im Winter nicht nur den Magen sondern auch die Seele.

Hinein darf, was vorhanden ist und schmeckt. Die bodenständige und regionale Küche nimmt für die Zubereitung gerne Kartoffeln, Wintergemüse wie beispielsweise Weiß- oder Rosenkohl, Möhren, Porree, Sellerie, Hülsenfrüchte wie Linsen oder Bohnen und Fleisch oder Wurst. Der Blick auf die Inhaltsstoffe dieser Zutaten verrät: in Eintöpfen kann viel Gutes stecken, jede Menge Vitamine, Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe und sättigende Ballaststoffe. Zudem sind sie leicht in der Zubereitung, kosten nicht die Welt, sättigen und können portionsweise eingefroren und wieder aufgewärmt werden.

Eintopf – viele Zutaten, aber kein Durcheinander

Ob vegetarisch oder mit Fleisch und Wurst, als Grundlage dient immer eine selbst zubereitete oder fertig gekaufte Brühe. Zwiebeln, Kräuter und Gewürze geben der Brühe einen kräftigen Geschmack. Suppengrün, eine Mischung aus Wurzelgemüsen wie Möhre, Knollensellerie sowie Porree und Petersilie sorgen für die typische angenehme Würze. Das Geheimnis für seinen guten Geschmack – langsames Garen bei mittlerer Hitze. So finden die verschiedenen Aromen ein gutes Zusammenspiel.
 

Wintergemüse für den Eintopf
Möhren, Porree, Sellerie, Petersilienwurzeln, Pastinaken und jede Menge Kohlsorten, z.B. Rotkohl, Rosenkohl und Weißkohl, Grünkohl sowie Rote Bete und Steckrüben bringen Abwechslung in den Topf und eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen. Hinzu kommt, dass das Wintergemüse von Natur aus kalorienarm und sättigend ist.
 

Fleisch für den Eintopf

Eine Fleischeinlage wertet den Eintopf geschmacklich auf, wirkt sättigend und ist Träger wichtiger Inhaltstoffe, wie hochwertiges Eiweiß, die B-Vitamine und den Mineralstoffen Eisen und Zink.

Für herzhafte Eintöpfe eignen sich Schweinenacken, Hammelschulter, Rauchfleisch, Rindfleisch oder auch Cabanossi und Mettenden.
 

So wird der Eintopf zur vollwertigen Mahlzeit

Eintöpfe können eine vollwertige Mahlzeit sein, insbesondere, wenn sie mit sättigenden Beilagen wie Nudeln, Reis, Kartoffeln angereichert werden. Die ideale Ergänzung dazu ist ein Nachtisch aus Milch, wie eine Quark- oder Jogurtspeise.
 

Andere Länder – andere Eintöpfe

Bis zum 18. Jahrhundert war der breiartige Eintopf bei der Masse der Bevölkerung Bestandteil des täglichen Speiseplans. Er bestand aus allem, was Jahreszeit und Hof boten.

Eintöpfe haben weltweit eine lange Tradition. Jede Landesküche hat mindestens einen Eintopf unter ihren Nationalgerichten. Was in Italien die Minestrone ist in Russland der Borschtsch und das Ratatouille in Frankreich. Während in Deutschland der Erbseneintopf beliebt ist.

 


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Karin Nichter-Wolgast

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