Frühlings(Lauch-)zwiebeln: Leicht, lecker, unkompliziert

Anders als es die Bezeichnung vermuten lässt, gibt es Frühlingszwiebeln das ganze Jahr. Von April bis September kommen sie aus heimischem Freilandanbau frisch auf den Markt und sind dann die erste Wahl: geschmacklich und „nährstoffmäßig“. Dass sich die Bezeichnung Frühlingszwiebel so beharrlich hält, liegt vermutlich nicht nur an den frühlingshaften Farben weiß und grün und dem Saisonstart im Frühling, sondern auch daran, dass sich mit der Frühlingszwiebel so wunderbar unkompliziert, leicht und frisch kochen lässt. Die korrekte Bezeichnung ist Lauchzwiebel, denn sie gehört zu den Lauchgewächsen und ist botanisch gesehen eine Zwiebel.

Wie gesund sind Frühlings-, Lauchzwiebeln?
Wie alle Zwiebelsorten enthält die Frühlingszwiebel reichlich Gutes. Neben Mineralstoffen wie Kalium, Eisen, Zink und Mangen, einige Vitamine – insbesondere Vit. C, mehrere B Vitamine und ß-Carotin. Nicht unerwähnt bleiben dürfen die reichlich vorhandenen schwefelhaltigen ätherischen Öle und sekundären Pflanzenstoffe. Diese stärken das Immunsystem, wirken entzündungshemmend sowie zellschützend (antioxidativ) und verbessern die Fließeigenschaften des Blutes. Die enthaltenen Ballaststoffe wirken präbiotisch. Das heißt, sie dienen den „wünschenswerten“ Darmbakterien als Nahrung und fördern so den Aufbau einer gesunden Darmflora. 


Echt einfach in der Vor- und Zubereitung
Und so geht´s: Lauchzwiebeln unter fließendem Wasser waschen, kurz abschütteln und mit einem Küchenpapiertuch vorsichtig trockentupfen. Auf einem Schneidbrett die Wurzelansätze und die Blattspitzen mit einem scharfen Messer entfernen. Wenn die äußerste Schicht nicht mehr ganz frisch ist, dann diese einfach abziehen und fertig ist die Vorbereitung: Einfach, unkompliziert und tränenlos. Dann je nach Rezept weiterverarbeiten, z. B. in Ringe schneiden, in Brühe garen oder in Fett anbraten, aber nicht zu heiß, denn insbesondere die grünen Röhren verbrennen sehr leicht. 

 

Einkauf, Lagerung
Lauchzwiebeln werden nur im Bund angeboten. Sie sind empfindlicher als Speisezwiebeln und sollten rasch nach dem Einkauf - möglichst frisch - verarbeitet werden. Ihre Frische ist am Zwiebelgrün und weißen unversehrten Wurzelenden gut zu erkennen. Im Gemüsefach des Kühlschrankes halten sie sich in Folienbeuteln oder in einem feuchten Tuch eingeschlagen etwa drei Tage. Lauchzwiebeln ohne Grün sind etwas länger bis zu 5 Tage lagerfähig.

 

In der Küche
Aufgrund ihrer Zartheit und Frische eignen die Frühlingszwiebeln perfekt für alle Gerichte, die nicht oder nur kurz gegart werden,
wie z. B. Salate, Dips, Saucen, aber auch Eier-, Gemüsespeisen. Ihren ganz großen Auftritt haben die allerdings vor allem in der schnellen, frischen und asiatischen Küche. Sie sind eine der klassischen Zutaten für Gerichte aus dem Wok.
Probieren Sie einfach mal die Hähnchen-Gemüse-Pfanne mit grünem Spargel und Frühlingszwiebeln aus! 

Wenn sie die Lauchzwiebeln direkt beim Erzeuger einkaufen wollen, sollten sie unter www.service-vom-hof.de nachschauen