Lammfleisch aus heimischer Schafhaltung

Für viele Verbraucher gehört Lammfleisch genauso zu Ostern wie die bunten Ostereier oder der Osterhase. Charakteristisch für Lammfleisch ist sein fein würziger Geschmack, das Fleisch selber ist feinfaserig und zart. Es lässt sich auf vielerlei Arten als Festtagsessen zubereiten.

Nicht nur lecker, sondern auch abwechslungsreich ist diese besondere niedersächsische Spezialität. Ob als Keule, Filet, Kotelett oder Schulter, ob gebraten, gegrillt, geschmorrt oder gekocht, Genießer kennen zahlreiche Arten der Zubereitung von Lammfleisch. Kenner empfehlen aber, die Stücke möglichst groß zu halten und etwas Fett dran zu lassen. Grundsätzlich kann man Lammfleisch in der Küche ähnlich wie Rindfleisch einsetzen.

Als Lammfleisch wird das Fleisch von bis zu einem Jahr alten Tieren bezeichnet. Dieses Fleisch ist hellrosa bis ziegelrot, leicht mit Fett durchzogen, zart und feinfaserig. Ganz allgemein gilt: Je jünger das Schlachttier, desto zarter und heller das Lammfleisch. Das Fleisch von älteren Tieren hat ein sehr viel kräftigeres Aroma, dass von vielen deutschen Verbrauchern abgelehnt wird.

Lammfleischkenner schätzen wegen des guten Geschmacks vor allem frisches Lammfleisch, das aus der einheimischen Schafhaltung kommt. Adressen von niedersächsischen Direktvermarktern finden Sie hier auf Service-vom-Hof und bei den niedersächsischen Schafzuchtverbänden.

Übrigens: Wer beim Einkauf regional erzeugtes Lammfleisch vorzieht, unterstützt auch landschaftspflegerische Aspekte der Schafhaltung wie die Pflege der Deichflächen und den Erhalt der Heideflächen in Niedersachsen.