Regional einkaufen - Hier geht's einfach!

Regionale Produkte haben einen guten Ruf und so findet man in immer mehr Einkaufsstätten Produkte mit dem Label "Regional". Doch was heißt das eigentlich genau? Müssen alle Zutaten aus der Region stammen, wenn ein Produkt als "Regional" ausgezeichnet wird. Nein, der Begriff ist gesetzlich nicht geschützt.

Leider hilft der Blick aufs Etikett selten. Woher einzelne Zutaten stammen ist selten gekennzeichnet. Sicherheit bietet da schon eher die Wahl der Einkaufsstätte. Ob Wochen- oder Bauernmarkt, Hofladen oder Abokiste, Spezialitätenladen oder kleiner Lebensmittelhändler, hier verkauft meist kundiges Fachpersonal. Fragen nach der Herkunft lassen sich so meist schnell und einfach klären. Wer ganz sicher gehen will, kauft direkt beim Erzeuger der Produkte. Hier auf der Plattform www.service-vom-Hof.de finden Sie zahlreiche Adressen von Erzeugern und Verarbeitern landwirtschaftlicher Produkte.

Doch auch der Erzeuger muss manchmal zukaufen! Verarbeitungsprodukte lassen sich nämlich selten zu 100 Prozent aus regionalen Erzeugnissen herstellen. Ob Zucker, Gewürze, Hefe ..., für die Herstellung von Fruchtaufstrich, Gebäck, Wurst, Eingemachten und vielen anderen Produkten müssen so manche Rohstoffe aus überregionalen Quellen eingesetzt werden. Doch darum geht es auch gar nicht. Wichtiger ist es, dass die wertgebenden Zutaten von "regional" gekennzeichneten Produkte aus der genannten Region stammen.

Maßstäbe hat hier die Fördergemeinschaft "Einkaufen auf dem Bauernhof" gesetzt. Verarbeitete Produkte wie Fruchtaufstrich, "Eingemachtes", Wurst, Käse u.a. gelten laut den Regeln der Fördergemeinschaft nur dann als Eigenerzeugnisse, wenn mindestens ein wertgebender Bestandteil (z.B. gemäß Lebensmittelbuch) ganz oder in begründeten Fällen überwiegend (z.B. bei Ergänzungszukäufen von Milch für die Käserei von anderen Landwirten) im dazugehörigen landwirtschaftlichen Betrieb erzeugt worden ist.