Zucchini - die kleinen Kürbisse

Zucchini ist der italienische Name für kleine Kürbisse. Jetzt in den Sommermonaten bis in den Herbst hinein ist das gurkenähnliche Gemüse aus heimischem Anbau erhältlich. In der Küche punkten Zucchinis durch ihr unaufdringliches, leicht nussiges Aroma, ihre schnelle Zubereitung sowie ihre unglaubliche Vielseitigkeit – sie schmecken sogar in Kuchen.

 

Je kleiner – je feiner
Zwischen 160 und 230 Gramm schwer und etwa 15 bis 20 cm lang, Zucchinis mit diesen Maßen sind zart und saftig. Wenn dazu ihre dünne Schale glatt, glänzend und makellos ist und die Frucht und bei Daumendruck kaum nachgibt, handelt es sich um gute, frische Ware.

Übrigens: Kleine Exemplare mit einer Länge bis zu 10 cm können wie saure Gurken eingelegt werden.

Aufbewahrung – nicht zu kühl
Bei einer Temperatur von mindestens 8°C lassen sich Zucchinis im Gemüsefach des Kühlschrankes etwa eine Woche aufbewahren. Ein kühler Keller ist ebenfalls ein gut geeigneter Lagerort. Werden die Minikürbisse zu kühl gelagert, können sie leicht bitter und weich werden.

Dann lieber gleich einfrieren? Nein, aufgrund ihres hohen Wassergehaltes eignen sich Zucchinis nicht für den Gefrierschrank.

Zucchini-Saison
Auf den Märkten werden Zucchinis aus heimischen Anbau von Juni bis Oktober angeboten. Zu anderen Zeiten werden sie vor allem aus den Niederlanden und den Mittelmeerländern importiert.

Zucchinis gibt es in verschiedenen Farben und Formen
Die kleinen Kürbisse präsentieren sich in verschiedenen Sorten: Es gibt grüne, gelbe, cremefarbene, weiß-gesprenkelte und gestreifte Zucchinis. Als Rondini bekannt sind kleine, runde Exemplare, die an UFO’s erinnernden Formen nennen sich Squash. Und eine japanische Spezialität ist der Spaghettikürbis. Ihr Fruchtfleisch zerfällt beim Garen in fadenartige Strukturen.

Prima geeignet für die kalorienarme Küche
Zucchinis sind ähnlich wie Gurken sehr wasserreich. Und wie Gurken sind sie mit etwa 20 kcal/100 g ausgesprochen energiearm. Das macht sie zur beliebten Zutat für leichte Gerichte an Sommertagen.

In den kleinen Kürbissen steckt jedoch nicht nur erfrischendes Wasser. Sie punkten auch mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen, wie das Vitamin C, verschiedene Vitamine der B-Gruppe, Kalium, Magnesium und Eisen.

Zucchinis in der Küche
Die Vorbereitung der Zucchinis für das Braten, Schmoren, Kochen, Grillen, Backen oder Rohessen ist einfach: waschen, mit einem Papiertuch trocknen und Stil- und Blütenansatz sowie gegebenenfalls verhärtete Schalenstellen entfernen.

Dann je nach Rezeptvorgabe in Scheiben, Streifen, Würfel schneiden oder raspeln. Da Zucchinis im Geschmack nicht dominant sind, harmonisieren sie mit fast jedem Gemüse sowie mit Fleisch, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Fisch, Ei oder Tofu.

Vorsicht bei bitterschmeckenden Zucchinis aus dem eigenen Garten
Bitter schmeckende Zucchinis können den Giftstoff Cucurbitacin enthalten und sollten nicht gegessen werden.

Normalerweise kommen hohe Konzentrationen dieses Stoffes nur in Zier- und Wildkürbissen vor. Im eigenen Garten kann es jedoch zu Rückkreuzungen kommen, beispielsweise, wenn sie in der Nähe von Zierkürbissen gepflanzt werden. Bei im Handel erhältlichen modernen Zucchinis besteht kein Risiko. Die Bitterstoffe sind durch Züchtung stark verringert.


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Karin Nichter-Wolgast

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