Beerenobst - Qualität erhalten durch richtiges Aufbewahren

Jetzt im Sommer ist Beerenzeit. Noch ist das heimische Angebot an kleinen, großen, roten und schwarzen Beeren besonders groß. Die empfindlichen Früchte eignen sich nicht für die lange Lagerung und sollten rasch verzehrt werden.

Wie die Beeren nach dem Einkauf am besten aufbewahrt werden, erläutern die Ernährungsfachkräfte der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

 

Beeren aufbewahren

Besonders sensibel sind die zarten, weichen Beeren wie Himbeeren, Erdbeeren und Brombeeren. Am besten isst man sie so rasch wie möglich. Im Kühlschrank bleiben sie maximal 2 Tage frisch. Vorzugsweise im Gemüsefach des Kühlschranks.

Robustere, festere Beeren wie Stachelbeeren, Heidelbeeren können bis zu einer Woche im Kühlschrank gelagert werden.

Um die Qualitätsverluste möglichst gering zu halten, empfiehlt sich zur Lagerung die Beeren locker ausgebreitet in ein mit Küchenpapier ausgelegtes, flaches Gefäß umzulagern und mit Frischhaltefolie abzudecken.

 

Besonderheiten von Beere zu Beere:

Erdbeeren
Frische sonnengereifte Erdbeeren schmecken am besten, denn bereits kurz nach der Ernte beginnen die Früchte an Aroma zu verlieren. Erdbeeren sind sehr sensibel und beschädigte Früchte schimmeln schnell. Druckstellen beim Transport und der Aufbewahrung gilt es deshalb unbedingt zu vermeiden. Im Obst- und Gemüsefach des Kühlschrankes lassen sie sich ein bis zwei Tage lagern.

Heidelbeeren
Waldheidelbeeren sind sehr aromatisch aber druckempfindlich, deshalb sollen sie so frisch wie möglich gegessen werden.

Kulturheidelbeeren haben eine festere Schale. Sie halten sich etwa eine Woche im Obst- und Gemüsefach des Kühlschrankes. Bei längerer Lagerung können sie einen bitteren Geschmack annehmen.

Himbeeren
Himbeeren sind wahre Sensibelchen. Aufgrund ihrer Druckempfindlichkeit und Schimmelanfälligkeit empfiehlt es sich, sie am besten noch am Einkaufstag zu vernaschen. Im Kühlschrank können sie maximal 2 Tage aufbewahrt werden. Wenn das nicht möglich ist, dann einfach ab in das Gefrierfach. Himbeeren können sehr gut eingefroren werden.

Johannisbeeren
Johannisbeeren sind wie fast alle Beeren empfindlich, wenn es um Transport und Aufbewahrung geht. Deshalb gilt auch für sie: je schneller verzehrt, desto leckerer.

Stachelbeeren
Stachelbeeren sind unter den Beeren die robustesten, die nicht so schnell verderben. Da sie noch nachreifen, können sie unreif gepflückt werden. So lassen sich grüne Stachelbeeren bis zu zwei Wochen im Obst- und Gemüsefach des Kühlschrankes aufbewahren. Frisch gepflückte vollreife Beeren hingegen sollten rasch verbraucht werden.
 

Auch noch wichtig:
Vor dem Naschen oder der Zubereitung, die Beeren noch einmal handverlesen und unbedingt waschen. Die zartbesaiteten unter ihnen wie Himbeeren, Erdbeeren und Brombeeren am besten lediglich in stehendes Wasser tauchen und anschließend auf Küchenpapier zum Abtropfen geben.

Die robusteren Früchte wie Heidelbeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren vertragen eine vorsichtige Dusche.


Unter www.service-vom-hof.de erhalten Sie Informationen, wo Sie Beeren selbst pflücken und direkt beim Erzeuger kaufen können.


Kontakt


Karin Nichter-Wolgast

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Oldenburg

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